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Magazin Juni 2004

Funkhausgespräche

Integration braucht Kommunikation - Über Sprache und Zugehörigkeit
Donnerstag, 18.05.2006, 20.05 Uhr

Ohne Zweifel spielt die Sprache eine Schlüsselrolle in der Einwanderungsgesellschaft. Sprache ist keine Privatangelegenheit, sondern ein gesellschaftliches Erfordernis und damit jedermanns Sache.

Viele Migranten sprechen nur ungenügend Deutsch. Nur wenige Migrantenkinder schaffen den Sprung über die höchsten Hürden der deutschen Schule. Maßgeblich dafür sind vor allem ihre mangelnden Deutschkenntnisse. Viele beherrschen weder ihre Herkunftssprache noch Deutsch angemessen, um sich problemlos in die Arbeitswelt einzufädeln und in die Gesellschaft zu integrieren. Dabei könnte es durchaus vorteilhaft sein, sich in der globalisierten Welt von Kindesbeinen an in zwei Sprachen zu bewegen. Was kann helfen? Deutschpflicht auf den Schulhöfen? Mehrsprachige Erziehung schon im Kindergarten? Wie funktioniert erfolgreicher Sprachunterricht? Bekommen ErzieherInnen und LehrerInnen dafür die geeignete Ausbildung? Sollen Kleinkinder zweisprachig aufwachsen?

Mit Prof. Hartmut Esser (Soziologe), Prof. Ingrid Gogolin (Erziehungswissenschaftlerin) und Hasan Özdemir (Schriftsteller)

Gesprächsleitung Helga Kirchner

Öffentliche Veranstaltung am Donnerstag, 18. Mai 2006, 20.05 Uhr im Kleinen Sendesaal, WDR Funkhaus Wallrafplatz

Eintritt frei - Eintrittskarten sind nicht erforderlich



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