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Kurzüberblick: BLK- Modellprogramm Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund FÖRMIG (Quelle) Die systematische sprachliche Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrati-onshintergrund steht im Zentrum des Modellprogramms FÖRMIG. Es sollen innovative Ansätze entwickelt, erprobt und überprüft werden, die zu einer Verbesserung der sprachlichen Leistungsfähigkeit zugewanderter Kinder und Jugendlicher führen. Dazu gehört auch, die Mehrsprachigkeit der Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund auf angemessene und erfolgversprechende Weise in der Sprachförderung zu berücksichtigen. Die Ergebnisse werden für die Bildungsplanung bereitgestellt und ein Transfer guter Praxis ist noch in der Programmlaufzeit vorgesehen. Die FÖRMIG-Projekte wenden sich drei Themenschwerpunkten zu:
Dem Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg wurde die Programmträgerschaft übertragen. Als Programmträger ist das Institut die zentrale Koordinierungsstelle und zuständig für die wissenschaftliche Begleitung, Planung, Steuerung und Evaluation sowie für Berichterstattung und Öffentlichkeitsarbeit. Die Programmkoordination zwischen Bund und Ländern obliegt dem federführenden Bundesland Hamburg (Behörde für Bildung und Sport). Das Programm startete am 1. September 2004 mit einer Laufzeit von fünf Jahren. Es wird realisiert durch die Modellprojekte in den Ländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein. Finanziell gefördert wird es mit einem Gesamtvolumen von ca. 12,5 Mio. , je zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und For-schung und den teilnehmenden Ländern. Allen FörMig-Projekten gemeinsam ist der Blick auf die Übergänge im Bildungssystem: vom Kindergarten in die Schule, in weiterführende Schulen, von der Schule in den Beruf. Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass alle an der sprachlichen Bildung und Erziehung Beteiligten - wie Familie, Schule, Kindertageseinrichtungen, Bibliotheken, Vereine, Betriebe - in die Entwicklung von Förderkonzepten einbezogen werden. Hierfür entwickeln die Länderprojekte systematisch Sprachförderpartnerschaften also regionale Fördernetzwerke, die gemeinsam die Förderkonzepte erproben, ihre Wirksamkeit überprüfen und vor Ort vorhandene Ressourcen bestmöglich einbinden. Mit diesem Ansatz betritt das Modellprogramm Neuland: Es geht nicht nur um die Förderung in der Schule selbst, sondern um Zusammenarbeit über Institutionengrenzen hinweg. Institut für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg |
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