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17.06.2006 Arbeitskreis bereitet das nächste Elternforum vor
 | | Das Forum für Eltern ausländischer Herkunft im januar 2006 im Bielefelder Rathaus war zweifelsohne ein Erfolg. Dieser Erfolg soll fortgesetzt werden. | Derzeit erarbeitet ein Arbeitskreis mit VertreterInnen verschiedener Institutionen ein sehr beteiligungsorientiertes Konzept.  | | In der RAA Bielefeld fand am 13. Juni ein Vorbereitungstreffen statt. Gabriele Sonnenberg, ehemalige stellvertretende Leiterin der Gleichstellungsstelle Stadt Bielefeld hat nach dem Ausscheiden von Elke Kummernuß die Leitung der RAA übernommen. | Ihre erfolgreiche Konzept- und Koordinationsarbeit für die Girls' Day-Aktionen der Jahre 2004 und 2005 lässt erahnen, dass sie als eine der relevanten Verantwortlichen das 2. Elternforum innovativ und mit breiter Außenwirkung mitgestalten wird. Ein Termin ist schon anvisiert. Es wird der 2. September 2006 sein. (Fotogalerie 1. Elternforum Januar 2006) |
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12.06.2006 GEW: Rote Karte für Politik nach PISA - Lehrkräfte mehrheitlich für längeres gemeinsames Lernen
 | | Die Bildungsgewerkschaft GEW meldet sich zum Thema 3. LehrerInnenbefragung des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) mit folgender Pressemitteilung: Die Lehrkräfte haben der Bildungspolitik nach dem PISA-Schock die Rote Karte gezeigt, während sie selbst große Reformbereitschaft an den Tag legen. |
Zum ersten Mal sprechen sich fast 60 Prozent der Lehrkräfte dafür aus, dass die Kinder nach der Grundschule weiter gemeinsam lernen sollen, sagte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), während der Vorstellung der 3. Lehrerumfrage des Instituts für Schulentwicklungsforschung (IFS) Dortmund. Damit habe sich die Zahl der Pädagogen gegenüber 1998 verdoppelt, die der frühen Auslese der Schüler und dem gegliederten Schulwesen eine deutliche Absage erteilen. In den östlichen Bundesländern wollten sogar drei Viertel der Befragten eine gemeinsame Schule für alle Kinder. Selbst bei den traditionell eher ablehnenden Lehrkräften an Realschulen und Gymnasien sei die Quote der entschiedenen Gegner auf ungefähr ein Drittel geschrumpft, ein Fünftel der Befragten sei unentschieden. Ein ähnliches Ergebnis hatte die Elternbefragung vor zwei Jahren ergeben (IFS-Studie 2004: Zustimmung: 44 Prozent, Ablehnung: 34 Prozent). Eine Schule für alle steht bei Wirtschaft, Eltern und Lehrkräften längst auf der Tagesordnung, auch wenn das die meisten Kultusminister noch nicht wahr haben wollen, unterstrich Demmer. (mehr lesen in der Quelle) |
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10.06.2006 "Wir sind Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland!" ...beginnt ein Aufruf engagierter LehrerInnen, der für aktives Einmischen von Eltern, Großeltern und Erziehungsberechtigten in die aktuelle Schulpolitik im Land NRW plädiert. In dem Text werden mit Bezug auf wissenschaftliche Studien (wie PISA) die Benachteiligungen bestimmter sozialer Gruppen durch das dreigliedrige Schulsystem kritisiert. "Alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland müssen in der Sekundarstufe so lange wie möglich in einer Schule unterrichtet werden, damit ihnen die Chance auf einen hohen Bildungsabschluss erhalten bleibt.", so das Fazit. (mehr Info) - Adressen der LehrerInnenverbände auf dem Bildungsportal NRW (Klick)
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11.03.2006 Ab 2007 soll es das "Elterngeld" als neue familienpolitische Leistung der Bundesregierung geben Familienfreundlichkeit steht ganz oben auf der Agenda der neuen Bundesregierung. Und sie will sich das etwas kosten lassen. So heißt es in einer Pressemitteilung vom Januar: Die neue Bundesregierung plant, ab 2007 eine neue familienpolitische Leistung, das so genannte Elterngeld, einzuführen. Es soll jungen Paaren mehr Mut geben und ein Rahmen dafür sein, dass sie Ja zu Kindern sagen können. 'Dies ermöglicht den Familien, sich gerade im ersten Lebensjahr ohne Geldsorgen intensiv ihrem Kind zu widmen. Wir wissen, dass dies für die meisten jungen Eltern von hoher Bedeutung ist', so Bundesfamilienministerin von der Leyen zum geplanten Elterngeld." "Mit der Einführung des Elterngeldes wird eine langjährige Forderung des VAMV eingelöst. Statt einer bedarfsabhängigen Leistung ist das Elterngeld eine sozialpolitische Maßnahme zur Sicherung des Lebensstandards von Eltern, insbesondere von Alleinerziehenden". Zitiert nach: Verband Alleinerziehender Mütter und Väter, Bundesverband e.V. (VAMV): Eckpunkte zum Elterngeld (1 Seite, PDF, 20 KB) DGB-Bundesvorstand: Eckpunkte und Positionspapier zum Elterngeld als Lohnersatzleistung (3 Seiten, PDF, 34 KB) Service: Der Elternzeitrechner Service: Der Kinderzuschlagrechner |
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02.03.2006 Zur Bewältigung des demografischen Wandels sind integrative Konzepte gefragt. Das neue Schulgesetz auf dem Prüfstand  | | Am 1. März veranstaltete die GEW Bielefeld eine Podiumsdiskussion zum neuen Schulgesetz der schwar-gelben Landesregierung mit dem Titel "Rolle rückwärts in der Schulpolitik". Prominenter Referent war Prof. Klaus-Jürgen Tillmann von der Universität Bielefeld, Sprecher der Deutschen ExpertInnengruppe Kontextbedingungen und Schulleistungen und Mitglied des PISA-Konsortiums. Seit 1994 ist er der wissenschaftliche Leiter der Bielefelder Laborschule. |
Weitere TeilnehmerInnen des Podiums: Sabine Unger, Vorsitzende des GEW-Bezirks Detmold, Thomas Buch, Schulleiter der Stapenhorstschule und Rainald Königs, Elternvertreter und Gesamtschullehrer. Gabi Hillner, Vorsitzende des GEW-Stadtverband Bielefeld, moderierte die angeregte Debatte, zu der etwa 80 Interessierte aus Bielefeld und Umgebung gekommen waren. Auf einhellige Kritik stießen u.a. die Kopfnoten und die Abschaffung der Grundschulbezirke. Insbesondere Kinder mit Migrationshintergrund werden durch die zunehmende Segregation um ihre Chancen auf Verbesserung ihrer Bildungslaufbahn gebracht. Insbesondere in OWL mit seinem hohen Anteil an MigrantInnen und AussiedlerInnen sind integrative Konzepte zur Herstellung von mehr Chancengleichheit gefragt. Sabine Unger forderte abschließend die TeilnehmerInnen auf, sich stärker in die öffentliche Debatte und Medien einzubringen, LeserInnenbriefe an Zeitungen zu schicken und Resolutionen und Positionspapiere zu veröffentlichen. Und die GEW wehrt sich bereits gegen die Sparpolitik und die Verschlechterungen im Bildungswesen auf verschiedenen Ebenen: So steht in "GEW-Information vom 7.12.2005 für alle Schulen im Bezirk Detmold" u.a.: "Die Bundesregierung will die steuerliche Abzugsfähigkeit des häuslichen Arbeitszimmers streichen. Am Ende dieses Infos finden Sie mehr Informationen und einen Protestbrief. Dieser sollte in den Kollegien unterschrieben und an den Finanzminister Peer Steinbrück geschickt werden." (Kontaktadresse: Sabine Unger - Bielefelder Str. 489a - 32758 Detmold Tel: 05232/850375 Fax: 05232/987009 gew-owl@t-online.de ) (siehe mehr in "GEW-Information", 2 Seiten, PDF, 35 KB) Eine große Aktion ist für den 23,03.2006 in Düsseldorf geplant:
 | | "Es reicht! Gute Bildung kostet Zeit und Geld! Demonstration und Kundgebung", Donnerstag, 23.03.2006 in Düsseldorf. Eine gemeinsame Aktion des DGB und seiner Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und des Deutschen Beamtenbundes und seiner Verbände (mehr in der GEW-NRW Aktuell März 2006, 4 Seiten, PDF, 260 KB) |
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"Schulrecht vor Elternrecht?" Neue empirische Befunde zur Zuverlässigkeit von Übergangsempfehlungen der Grundschulen. Dr. Rainer Block , von der Universität Duisburg-Essen, Campus Essen, Fachbereich Bildungswissenschaften, Arbeitsgruppe Bildungsforschung/-planung (10 Seiten, PDF, 87 KB)
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW ist ebenfalls gegen die Abschaffung der Grundschulbezirke und warnt vor einer Verschärfung sozialer Problemlagen. "Mit der Freigabe der Schulwahl durch die Auflösung der Grundschulbezirke sieht die GEW eine Aushöhlung der sozialen und kulturellen Integrationsfunktion der Grund-schule in ihrem jeweiligen Stadtteil. Die soziale Problemlage von Grundschulen in bestimmten Stadtteilen wird sich zuspitzen. Denn nur Eltern mit entsprechendem Geldbeutel können es sich leisten, ihr Kind zu einer Grundschule außerhalb ihres Wohnbezirkes zu schicken, so der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Norbert Müller, zum Vorhaben der Landesregierung, im Rahmen der Novellierung des Schulgesetzes NRW die Schulbezirksgrenzen für die Grundschulen aufzuheben." GEW-NRW zum neuen Schulgesetz von Ministerin Barbara Sommer
Tipps zum Weiterlesen:
Weitere Infos und URL dieser Meldung: www.owl-interkulturell.de/elternforum |
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14.01.2006 Das 1. Bielefelder Elternforum "Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder" lockte viele ins Rathaus  | | Über ein Drittel der Schülerinnen und Schüler in Bielefeld haben einen Migrationshintergrund. Wie gut sie ausgebildet sind und welche Wege ihnen offen stehen, ist von großer Bedeutung für unsere Gesellschaft. |
 | | Mit dem 1. Bielefelder Forum für Eltern ausländischer Herkunft wollten die VeranstalterInnen eine neue Form der Information und Beteiligung ermöglichen. Das Konzept ging auf - viele Interessierte kamen am 14.01.2006 ins Bielefelder Rathaus. Programmflyer |

| | Mit Thomas Kufen, Integrationsbeauftragter der NRW-Landesregierung, Tim Kähler, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld, Harald Drescher, Schulrat und Vertreter des Schulamts für den Kreis Herford und des Schulamts für den Kreis Bielefeld uv.a.m. waren wichtige AkteurInnen an der Veranstaltung beteiligt. Die Begrüßung und Gesamtmoderation war mit Gabriele Sonnenberg, Leiterin der RAA und Cemalettin Özer, Projektleiter des BQN Ostwestfalen-Lippe durch ein interkulturelles Team vertreten.
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Auch anderswo wurden bereits kommunale Elternforen und Elternkongresse mit dem Ziel verbesserter Integration durchgeführt.  | | Wichtig für den Erfolg dieser Veranstaltungsform ist ein Perspektivwechsel, eine Kultur der Anerkennung von Heterogenität sowie eine aktive Beteiligung von Menschen mit Migrationshintergrund auf gleicher Augenhöhe. Hier das Beispiel Gelsenkirchen vom März 2005 (mit Dokumentation) Klick zum Einladungsflyer |
Zwei Jahre dauerte die Entwicklung und Diskussion eines kommunalen Integrationskonzeptes in der Stadt Gelsenkirchen, das im Rat verabschiedet werden soll (Klick). Ein Prozess, den viele Kreise und Kommunen in OWL noch vor sich haben... Weitere Infos: siehe im "Handbuch für Kommunen. Integrationsarbeit effektiv organisiert", erstellt im Auftrag des ehemaligen Ministeriums für Gesundheit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Nordrhein-Westfalen (153 Seiten, PDF, 775 KB) Hinweis auf folgenden Text vom Februar 2005: "Die Zukunft der Städte ist multiethnisch und interkulturell. Stellungnahme des Bundesjugendkuratoriums zu Migration, Integration und Jugendhilfe" (Klick) |
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Gemeinsam für die Zukunft unserer Kinder!" Erstes Bielefelder Forum für Eltern ausländischer Herkunft Auf der Bielefelder Migrationskonferenz im Rathaus wurde gestern eine neuartige Veranstaltungsform angekündigt, die dazu beitragen soll, die Schul- und Berufserfolge von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verbessern.

| | Das Elternforum findet am Samstag, 14.01.2006 von 12 bis 17 Uhr im Bielefelder Rathaus statt. Emir Ali Sag vom Interkulturellen Büro und Geschäftsführer des Migrationsrates (Foto links) betonte auch die Möglichkeit des Kontakts und Austauschs der Eltern untereinander. Es soll beim Elternforum insbesondere um folgende Fragestellungen gehen: |
- Wie können Eltern ihre Kinder unterstützen, damit sie zu einem guten Schulabschluss gelangen?
- Wie können Eltern Kontakt zu Lehrkräften aufbauen, um im Schulalltag mitzuwirken?
- Welche außerschulischen Förderangebote gibt es in Bielefeld?
Außerdem werden Getränke und Imbiss, Kinderbetreuung, Musik geboten. Im Dezember wird ein Flyer zur Veranstaltung herausgegeben. Weitere Infos erteilen: RAA Bielefeld, Elke Kummernuß Tel.(05 21) 51 6159 Interkulturelles Büro, Emir Ali Sag Tel.(05 21) 51 6805 VeranstalterInnen sind: Kooperationspartner sind unter anderem: Mehr Info in türkisch. Zur Veranstaltung gibt es auch einen Handzettel zum Download in vier Sprachen: Deutsch, Bosnisch, Russisch und Türkisch .
Die KooperationspartnerInnen und andere AkteurInnen werden gebeten, diese Veranstaltung und die Handzettel breiter bekannt zu machen. Vor der Migrationskonferenz fand ein Treffen von Kursträgern statt, die u.a. eine Auswertung der Interkulturellen Berufs- und Informationsbörse vom 17.11.2005 vornahmen.  | | Sie bescheinigten der Veranstaltung einhellig einen großen Erfolg . Die Interkulturelle Berufs- und Informationsbörse wurde zum 3. Mal veranstaltet und jedesmal stieg die BesucherInnenzahl an. Auch die Fachforen und Workshops waren sehr stark nachgefragt. Die Migrationskonferenz konnte diesen Eindruck ebenfalls bestätigen. | (b.e.) |
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