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Nachrichtenarchiv Oktober 2005 Zurück zu Aktuelles | Zurück zum Archiv |
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Ein Besuch in der RAA-Bielefeld - 10 Jahre engagierte Arbeit Seit August 1995 besteht in Bielefeld eine Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien. Die Einrichtung kann nun auf zehn Jahre vielfältigen Engagements zurück blicken und eine beeindruckende Bilanz vorweisen. Seit zwei Jahren ist die RAA in der Ravensbergerstraße 12 untergebracht. Kürzlich nutzten Werner Möller-Tacke, und Bärbel Ebel die Gelegenheit, um der Einrichtung mal einen Besuch abzustatten. Anlass war, dass Werner Möller-Tacke auch regionaler Koordinator für das bundesweite BLK-Programm FÖRMIG zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist. Weiterhin war er als erster Leiter der Bielefelder RAA jahrelang im Themenfeld Integrations- und Sprachförderung tätig. Heute ist er Lehrer an der Hauptschule Meierfeld in Herford und dort im Schulamt in der Koordinationsstelle für Zuwanderungsbeschulung zuständig. Mit Bärbel Ebel, Lehrerin für Deutsch und Englisch an der Gesamtschule Rosenhöhe in Bielefeld Brackwede, und den RAA-Mitarbeiterinnen wollte er nun in lockerer Runde einen Kaffee trinken und sich über das Angebot und mögliche Projekte und Kooperationen austauschen. In der RAA Bielefeld gibt es nützliche Materialien, Literatur und ausgefeilte Konzepte zur Sprachförderung und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Info).  | | Den aktuellen Flyer der RAA gibt es in deutscher, russischer und türkischer Sprache. |
 | | Foto rechts: Werner Möller-Tacke, Lehrer an der Hauptschule Meierfeld in Herford und Bärbel Ebel, Lehrerin für Deutsch und Englisch an der Gesamtschule Rosenhöhe in Bielefeld Brackwede sichten den umfangreichen Literaturbestand in der RAA. | Zu den Fotos: Die RAA liegt in einem großen Gebäudekomplex in einer ruhigen Straße in der Nähe des Rathauses. Insbesondere die Spiele zur Sprachförderung sind für Kinder und Jugendliche sicher sehr interessant, meinen die Mitarbeiterinnen. Auf dem Stadtplan zeigt Werner Möller-Tacke die Stadtteile, in denen besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund leben. Zum Abschluss machte Werner Möller-Tacke noch einen kurzen Abstecher bei Gabi Sonnenberg im Gleichstellungsbüro der Stadt Bielefeld. Gabi Sonnenberg koordinierte im Jahr 2005 den Girls' Day unter dem Motto "Zukunft durch Vielfalt" (Klick). Sie wurde dabei von einem sehr aktiven lokalen Arbeitskreis unterstützt. In Kooperation mit der RAA und vielen anderen Einrichtungen konnten sehr viele junge Migrantinnen erfolgreich angesprochen werden. Die Zielgruppe soll auch im Jahr 2006 verstärkt beteiligt werden. Die Geschichte und Projektbeteiligungen der RAA ist auch auf Plakaten und Fotos nachvollziehbar. - Inhaltsverzeichnis des 63-Seiten starken 7. Jahresberichts (2005) der RAA Bielefeld (Klick)
- Mehrsprachigkeit für Schul-und Berufserfolg nutzen! Eine Fachtagung der Bezirksregierung in Köln mit Prof.in Ingrid Gogolin (Klick)
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28.10.2005 Tagung Transkulturelle Teams - Ein Qualitätsstandard in der sozialen Arbeit?! 11.11.13.11.2005 in Bielefeld
 | | In Feldern der sozialen und politischen Arbeit in der Migrationsgesellschaft ist das Bilden von transkulturellen Arbeitsgruppen ein wichtiges Kriterium. Doch trotz aller theoretischen Kenntnis sind in der Praxis noch immer viele pädagogische Arbeitsteams und politische Gruppen überwiegend mehrheitsdeutsch zusammengesetzt. Nun findet in Bielefeld eine Tagung statt, die zur Auseinandersetzung mit den Risiken und Chancen transkultureller Zusammenarbeit und interkultureller Kommunikation beitragen will. | Es geht dort sowohl um die Reflexion von hierarchischen Strukturen in alltäglichen Arbeitssituationen (wie z.B. Gruppendiskussionen, Plenas und Teamgesprächen), als auch um unterschiedliche gesellschaftliche Perspektiven und verschiedene `Verletzungsrisiken` im Kontext von Rassismus. Hintergrund ist, dass dort, wo transkulturelle Teams vorhanden sind, Dominanzstrukturen in Bezug auf Rassismus häufig ebenso reproduziert werden, wie auf gesamtgesellschaftlicher Ebene und Weiße deutsche Personen den Rahmen der Arbeit dominieren. So ergibt sich teilweise in interkulturellen oder antirassistischen Bemühungen eine paradoxe Situation: einerseits werden gesellschaftliche Machtstrukturen kritisiert, und andererseits innerhalb der eigenen Strukturen aufrechterhalten. Die Erfahrungen der TeilnehmerInnen sollen hierbei ein wichtiger Bestandteil der Ausgestaltung der Tagung sein. Zielgruppe der Veranstaltung sind Personen aus der sozialen und politischen Arbeit.
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28.10.2005 HBZ will bis Ende 2006 80 neue Ausbildungsplätze mit seinem Projekt NacHau aquirieren Das Handwerk stellt traditionell schon immer die größte Zahl an Ausbildungsplätzen zur Verfügung.  | | Seit 1977 bietet das Handwerksbildungszentrum Brackwede Fachbereich Bau e.V. (HBZ Brackwede) die überbetriebliche Ausbildung für die Lehrlinge des Baugewerbes an. | Seit dem letzten Jahr engagieren sich die Brackweder verstärkt auf europäischer Ebene, in ihrer internationalen Abteilung werden länderübergreifende Projekte der Aus- und Welterbildung durchgeführt. Nun beteiligt sich das HBZ mit einem neuen Projekt NacHAU "Nachwuchs für das Handwerk ausbilden! am STARegio-Programm der Bundesregierung. Ziel ist zusätzliche Ausbildungsplätze zur Verfügung zu stellen. Bis Ende 2006 will das HBZ Handwerksbetriebe in Bielefeld und im Kreis Gütersloh, vor allem ausländische Unternehmen, überzeugen, mindestens 80 neue Ausbildungsplätze zu schaffen. Dabei wird das HBZ Brackwede von relevanten Partnern aus der Region unterstützt. Mehr Info (Klick) |
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1.572 Bewerbungen bei Wettbewerb Jugend in Arbeit Neue Konzepte im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit  | | Bundeswirtschafts- und -arbeitsminister Wolfgang Clement hat beim Deutschen Förderpreis Jugend in Arbeit eine positive Zwischenbilanz gezogen. Die große Zahl der Beiträge ist beeindruckend und erfreulich. Die eingereichten Konzepte und Ideen zeigen mir, | dass sich sehr viele Menschen in Deutschland im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit engagieren. Sie alle tragen dazu bei, dass die neuen gesetzlichen und finanziellen Möglichkeiten sinnvoll genutzt werden und mehr junge Menschen eine berufliche Perspektive bekommen, sagte Clement. 1.572 Ideen sind von Freien Trägern, Unternehmen, Netzwerken und Initiativen sowie Arbeitsgemeinschaften, Optionskommunen und Agenturen für Arbeit eingereicht worden. Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Frank-J. Weise: Nun gilt es, die innovativsten und schlagkräftigsten Ideen herauszufinden, damit sie möglichst bald den Jugendlichen zugute kommen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und die Bundesagentur für Arbeit haben den gemeinsamen Wettbewerb Jugend in Arbeit im Juli gestartet. Er findet in Zusammenarbeit mit der Initiative TeamArbeit für Deutschland und den Kommunalen Spitzenverbänden statt. Eingereicht werden konnten innovative Konzepte und Projekte zur beruflichen Integration arbeitsloser junger Menschen unter 25 Jahren, die Arbeitslosengeld II bekommen. Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 3,4 Mio. Euro vergeben. Der Wettbewerb wurde in allen 16 Bundesländern gestartet. | | 
Wirtschafts- und Arbeitsminister Wolfgang Clement | Die Landessieger nehmen anschließend an der Bundesausscheidung teil. Weitere Informationen zum Wettbewerb sind im Internet freigeschaltet (www.foerderpreis-jugend.de ). Für alle Fragen zum Wettbewerb ist zudem ein Hotline eingerichtet, die unter der Telefonnummer: 0180-1002866 (4,6 Cent / Minute) erreichbar ist. Siehe zum Thema auch die Berichterstattung im Archiv (KLICK)
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23.10.2005 "Migration und Integration in Deutschland" - ein spannendes Dossier


| | Die Website der Bundeszentrale für politische Bildung ist immer einen Besuch wert. Sehr zu empfehlen ist das Dossier Migration und Integration in Deutschland, in dem unzählige Texte, Materialien und Themenblätter für Unterricht und politische Bildungsarbeit zur Verfügung stehen. Umfassend wird die Frage beantwortet, wie Deutschland zum Einwanderungsland wurde. Das Dossier behandelt die Beschäftigung von Zugewanderten im im Kaiserreich über die Zwangsmigrationen unter den Nationalsozialisten; von der beginnenden Gastarbeiteranwerbung vor 50 Jahren, bis zur Neuregelung von Zuwanderung und Integration seit Januar 2005. Zu finden sind Daten, Fakten und Hintergründe über MigrantInnen und AusländerInnenpolitik, über AsylbewerberInnen und Flüchtlinge, über ArbeitsmigrantInnen und SpätaussiedlerInnen sowie über die aktuelle Debatte um Integration und Partizipation von MigrantInnen in Deutschland. | Das Dossier zeigt, dass Migration in der Öffentlichkeit häufig mit Einwanderung gleichgesetzt wird. Positive Aspekte werden zumeist ausgeblendet, ein möglicher ökonomischer Nutzen nahezu gänzlich aus der Diskussion ausgeklammert. Dass Migration zu einer Entwicklung (nicht nur) in den Herkunftsländern der EinwandererInnen führen kann, wird bislang kaum beachtet. In den Beiträgen werden interessante Beispiele genannt, die belegen, dass kluge Migrationspolitik wirkungsvoller sein kann als traditionelle Entwicklungspolitik. Beide Politikfelder zu verknüpfen scheint vor diesem Hintergrund sinnvoll.  | | "Heimat ist, wo ich mich wohlfühle" Zitat: "Was ist Heimat? Geborgenheit und Verwurzelung oder kontrollierte Enge und Chauvinismus? Heimat wurde trivialisiert und für politische Zwecke missbraucht. Wo ist Heimat in der sich wandelnden globalisierten Welt? Nur elf Prozent der Bürgerinnen und Bürger verbinden den Begriff "Heimat" zuerst mit Deutschland. Das Themenblatt zeigt Möglichkeiten auf, diese problematische Materie im Unterricht, auch mit Schülerinnen und Schülern aus unterschiedlichen Kulturkreisen, einfühlsam zu behandeln." Themenblätter für den Unterricht (PDF, 711 KB) |
Empfehlung: Fortbildungsreader "Abenteuer Sprache", Stadt Dortmund Jugendamt - Fachbereich Tageseinrichtungen für Kinder und Tagespflege in Familien, eine Fortbildung zum "Spracherwerb und Sprach(en)förderung von Kindern mit Migrationshintergrund" (Dortmund 2002, 99 Seiten, PDF, 1,1 MB)(.) |
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23.10.2005 Bildungs- und Schulpolitik in der Debatte: Chancengleichheit, Schulsponsoring, Kooperation mit der Wirtschaft... Die Bildungs- und Schullandschaft ist in Bewegung. Nicht nur die PISA-Studie hat neue Fragen aufgeworfen, auch alternative Finanzierungsmöglichkeiten und neue Kooperationen werden allerorten diskutiert.
 | | In Gütersloh fand bereits im April 2005 ein Workshop zum Thema Schulsponsoring statt. | 60 Personen aus Schulen, Wirtschaftsverbänden und Unternehmen nahmen teil. Klick zu den Ergebnissen und Referaten des Gütersloher Workshops Die Stiftung Partner für Schule NRW bietet vielfältige Informationen und Handreichungen zum Thema Schulsponsoring und Fundraising auf ihrer Website. Eine FAQ-Liste beantwortet grundlegende Fragen zum Schulsponsoring (Klick) - Weiterhin wurde eine Schulsponsoring-Datenbank aufgebaut (Klick)
- In seiner Examensarbeit befasst sich Daniel Modler (Februar 2005) mit der Anwendung von Sponsoring- und Fundraisingkonzepten für öffentliche Schulen. (mehr Info) (93 Seiten, PDF, 753 KB)
- Spannende bildungspolitische Bestandsaufnahmen und Debatten wurden im Frühjahr auf dem Kongress "Zukunft Bildung" geführt: 1300 TeilnehmerInnen dikutierten unter dem Motto "Bildung für alle" auf dem Kongress, zu dem ein aus dem DGB NRW, der Ruhr Universität Bochum und der GEW bestehender VeranstalterInnenkreis sowie weitere Kooperationspartner (Institut Arbeit und Technik und IG Metall Bezirk NRW) Bildungsinteressierte eingeladen hatten. (Klick zur Fotogalerie)
Die PISA-Untersuchungen bestätigten Zweifel an der Chancengerechtigkeit des deutschen Schulsystems. Ziel der PISA-Studie ist die zyklische, ländervergleichende Erhebung bedeutsamer Kompetenzen von SchülerInnen. Insbesondere Jugendliche mit Migrationshintergrund werden benachteiligt. Mehr Infos zur Pisa-Studie (Klick) Materialienhinweis: "Getrennte Welten? Migranten in Deutschland", Themenblätter im Unterricht, Frühjahr 2005 (10 Seiten, PDF, 361 KB) Wolfgang Fehl im Interview bei Bildung Plus: "Dieser Schatz kann gehoben werden". Jugendliche mit Migrationshintergrund brauchen erfolgreiche Vorbilder. Wolfgang Fehl ist seit Januar 2005 der Leiter des bundesweiten Koordinierungsprojekts Integration durch Qualifizierung bei der Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk, Düsseldorf. Marieluise Beck, Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, im Interview bei Bildung Plus: "Bildung und Schulerfolg sind der zentrale Schlüssel" "Schule und Migration", 6. Empfehlung der Bildungskommission der Heinrich Böll Stiftung (Januar 2004, 32 Seiten, PDF, 632 KB)
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22.10.2005 "Auf KURS in die Zukunft - Kooperation Schule - Wirtschaft gestalten" am 25.10.2005 in Essen
 | | Die Auftaktveranstaltung findet am 25.10.2005 in Essen statt. Mit dem Ziel, Jugendlichen den Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt zu erleichtern, werden im Rahmen von "Auf KURS in die Zukunft" verschiedene Projekte mit der Unterstützung von Partnern aus Wirtschaft, Bildung, Wissenschaft und Politik realisiert. |
Auf KURS in die Zukunft ist eine Entwicklungspartnerschaft im Rahmen der EU-Gemeinschaftsinitiative EQUAL. Sie wird aus dem Europäischen Sozialfond gefördert. Zielregion ist NRW mit einem besonderem Augenmerk auf das Ruhrgebiet und das Bergische Städtedreieck. Dieses Gebiet ist durch eine hohe Arbeitslosigkeit und den Strukturwandel geprägt. Als zentrale Zielgruppe gelten SchülerInnen der letzten beiden Jahrgänge unterschiedlicher allgemeinbildender Schulformen, hierbei insbesondere Haupt- und Sonderschulen und Jugendliche mit Migrationshintergrund. Das Vorhaben soll eine bessere Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen, sog. Lernpartnerschaften, ermöglichen. Durch diesen engen Kontakt zu dem Partnerunternehmen eröffnen sich für beide Seiten Perspektiven: Jugendliche erhalten frühzeitig Einblicke in die sie umgebende Wirtschaft und die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten. Unternehmen öffnen und präsentieren sich. Sie profitieren von kritischen Fragen und innovativen Ideen des Nachwuchses. Gleichzeitig knüpfen sie Kontakte zu potentiellen Auszubildenden. Lehrkräfte gewinnen zusätzliche Möglichkeiten für einen offenen und praxisnahen Unterricht. Durch die Stärkung der interkulturellen Handlungskompetenz der AkteurInnen in den Lernpartnerschaften und durch die Sensibilisierung sowohl von SchülerInnen als auch von UnternehmensvertreterInnen ist beabsichtigt, die Potenziale junger MigrantInnen und damit die Win-Win-Situation für beide Seiten zu erkennen und so langfristig auch die Ausbildungsquote dieser Gruppe zu erhöhen. Verschiedene Qualifizierungsmodule und Lernmaterialien tragen dazu bei, den Übergang von Schule in das Berufsleben zu verbessern. Zum Programm: 17:30 Uhr Einlass und Besuch der Infostände 18:00 Uhr Begrüßung: Jochen Fricke, stellv. Geschäftsführer der EWG-Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH 18:05 Uhr Impulsreferat: "Wie kritisch ist die Ausbildungssituation von jungen Migrantinnen und Migranten in NRW?" Prof. Dr. Faruk Sen, Direktor der Stiftung Zentrum für Türkeistudien, Essen 18:25 Uhr Vorstellung der Initiative: "Auf KURS in die Zukunft" - Kooperation Schule und Wirtschaft gestalten" Carolin Baedeker, Koordination /Wuppertal Institut, Holger Rohn, Koordination /Wuppertal Institut 18:45 Uhr Good-Practice: Erfahrungen aus einer Lernpartnerschaft Gebäudereinigung Raddatz und Pestalozzi Förderschule, Haan
19:10 Uhr Gesprächsrunde mit ExpertInnen "Wie können wir Kooperation Schule und Wirtschaft gestalten?" Moderation: Elmas Topcu, Journalistin beim WDR / Funkhaus Europa / Deutschen Welle. Folgende ReferentInnen nehmen teil:
- Prof. Dipl. Ing. Recep Keskin, Geschäftsführer der Betonfertigteilwerk MARK GmbH/ Vorstandsmitglied des Verbandes Türkischer Unternehmer und Industrieller in Europa e.V. (ATIAD)
- Wolfgang Reuter, Schulamt Essen, Schulrat und Vorsitzender des Beirats Schule-Beruf
- Helga Jungblut, Bildungsreferentin DGB-Bezirk NRW, Abteilung Jugend
- Carolin Baedeker, Koordination /Wuppertal Institut
Fragen aus dem Plenum 20:10 Uhr Imbiss
Information, Anmeldung, Flyer (PDF, 425 KB) |
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20 Jahre im Dienste der Integration Das Zentrum für Türkeistudien feiert Jubiläum Das 20jährige Bestehen des Zentrums für Türkeistudien (ZfT) wurde heute im Landtag NRW begangen. Das Zentrum für Türkeistudien ist angetreten, den Wissens- und Informationsstand | |  | über die Türkei und die türkischen Migranten sowie die Zuwanderer aus anderen Herkunftsländern in der deutschen Öffentlichkeit zu erhöhen. Dies geschieht primär durch wissenschaftliche Forschung sowie Politikberatung, aber auch durch Öffentlichkeitsarbeit und Dienstleistungen im Bereich Netzwerkbildung. Zu den RednerInnen der Jubiläumsveranstaltung gehörten Landtagspräsidentin Regina van Dinther, Generationenminister Armin Laschet, der 1. Bürgermeister der Stadt Essen Norbert Kleine-Möllhoff sowie für das ZfT der Vorstandvorsitzende Enno Vocke und der Direktor Faruk Sen. | |  Landtagspräsidentin Regina van Dinther
| Enno Vocke wies in seiner Ansprache auf die großen Veränderungen in der Migration und in den türkisch-europäischen Beziehungen hin, die das Zentrum für Türkeistudien in der Zeit seines Bestehens begleitet und mitgestaltet hat.  Zft Direktor Faruk Sen
| | Auch Faruk Sen stellte den Wandel im internationalen System und in der türkischen Community in den Vordergrund, wobei er darauf hinwies, dass in den letzten Jahren viele neue Integrationsprobleme entstanden sind, einerseits weil die Integration über das ökonomische System im Zuge des industriellen Strukturwandels für die Angehörigen und Abkömmlinge | der Gastarbeitermigration immer schlechter funktioniert, andererseits weil die kulturelle Entfremdung seit dem 11. September 2001 gewachsen sei.Das Zentrum für Türkeistudien wurde 1985 durch den Stifterverband für die deutsche Wissenschaft und die Freudenberg Stiftung mit dem Ziel der Intensivierung der deutsch-türkischen Beziehungen gegründet. Seine Aufgaben umfassen damals wie heute die Anregung und Organisation, Durchführung und Vernetzung wissenschaftlicher Forschung, die Sammlung sowie Dokumentation von Informationen über die wichtigsten Fragen der deutsch-türkischen Beziehungen, die Förderung des Wissenschaftleraustauschs zwischen der Türkei und Deutschland und die Migrationsforschung. Das zuerst in Bonn am Wissenschaftszentrum gegründete Institut ist seit 1991 in Essen ansässig, wo ZfT-Direktor Faruk Sen eine Professur übernommen hat. Das Institut ist heute eine Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen und genießt als NGO Konsultativstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC) der Vereinten Nationen. Das ZfT ist zugleich Institut an der Universität Duisburg-Essen. | |  Zentrum für Türkeistudien
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19.10.2005

| | Rundum informiert! |
 | | Der Newsletter "Migration und Bevölkerung" behandelt stets relevante Themen. Als Titelstory des aktuellen Newsletters wurde diesmal das große Interesse an Integrationskursen in Deutschland gewählt.
Das neue Zuwanderungsgesetz trat im Januar 2005 in Kraft.
| Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg (BAMF) gab bekannt, dass sich seither rund 162.000 Menschen ausländischer Herkunft zu Integrationskursen angemeldet haben. Davon ist etwa die Hälfte der Angemeldeten zur Teilnahme verpflichtet (mehr dazu im Newsletter, 6 Seiten, PDF, 134 KB) Der Newsletter erscheint etwa alle sechs Wochen. Herausgeber ist das Netzwerk Migration in Europa e.V., die Herausgabe wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) und dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) gefördert. Weiteres aus dem Inhalt des Newsletters der Aktuellen Ausgabe 8/05 Deutschland: - Doppelpass bei Israelis erlaubt
- Österreich: Neues Staatsbürgerschaftsgesetz
- Kurzmeldungen - Deutschland
- Großbritannien: Richtlinien erleichtern Ausweisungen
- Kurzmeldungen - Europa
- Europa: Illegale Zuwanderung
- EU: Gemeinsame Standards bei Abschiebungen
- USA: Fluchtwellen nach Hurrikans
- Kurzmeldungen - Welt
- Literatur
- Veranstaltungen
- Projekt Migration des Kölnischen Kunstvereins
- mehr unter www.migration-info.de
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"Coach-dich-selbst-Impulstage" am 28.-29.10.2005
Vielfalt statt Einfalt - Das Innere Team als Entscheidungshilfe entdecken und entwickeln  | |
Susanne Volkmer ist langjährig erfahrener systematischer Coach und anerkannter Lehrcoach (Mastercoach ISP, DGfC). In ihrer neuen Praxis in der Humboldstr. 39 bietet sie nun ihre "Coach-dich-selbst-Impulstage" an. Die Anmeldung ist bis zum 18.10.2005 erbeten (Klick). |
"Kennen Sie das Gefühl, sich mit sich selbst nicht einigen zu können? Besonders wenn Entscheidungen anstehen, meldet sich selten nur eine Stimme in uns zu Wort. Wie entscheiden Sie sich angesichts dieses inneren Durch- und Gegeneinanders? Wer innerlich mit sich nicht im Reinen ist, ist auch nicht dazu in der Lage, nach außen klar zu kommunizieren.
 | | Ungelöste innere Konflikte können die tiefere Ursache von Aufschieberitis oder Entscheidungslosigkeit sein." Susanne Volkmer wendet an diesem Wochenende das Modell des bekannten Kommunikationsforschers Schulz von Thun für all diejenigen an, die mehr Klarheit in ihre Leben und ihre Planungen bringen wollen. |
Selbstcoaching bringt weiter! Als eine "spannende Methode zur Selbsterkenntnis und für Selbstcoaching, - auch als Methoden und Perspektivergänzung für Trainer/- BeraterInnen - und solche, die es werden wollen", beschreibt die 44-jährige Bielefelderin ihr Angebot. Als Methoden nennt sie Impulsreferate, praktische Arbeitshilfen, kreative Techniken, kollegiales Coaching, Motivation und Spaß. Als Inhalte werden geboten: Einführung in das Modell, die eigenen Teamspieler mit kreativen Methoden kennen lernen, systemisch-lösungsorientierte Methoden und das Innere Team, Anwendungsmöglichkeiten für Selbsterkenntnis und Selbstcoaching, in Beratung und Teamentwicklung, in der Arbeit mit Einzelnen, Gruppen und Teams. www.entfaltungs-werkstatt.de (mehr Infos zum Angebot als PDF, 200 KB) Siehe auch ihre Angebote in der Bildungsstätte Einschlingen Termin: Freitag, 28.10, 17 - 21 Uhr, Samstag, 29.10.05, 10 - 19 Uhr, Ort: In der Praxis der Entfaltungs-Werkstatt, Humboldtstr. 39, 33615 Bielefeld, Investition: 130,- |
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fkf-owl - Ein Netzwerk von Künstlerinnen und Themen u.a. mit multimedialer und internationaler Ausrichtung
 | | Am heutigen Dienstag, 11. Oktober um 17:30 Uhr ist in der Stadtbibliothek die Eröffnungsveranstaltung von Maria (Meyer) Kübeck: Filme und Fotos 1970 - 2005. (Flyer, PDF, 2,8 MB) |
 | | Maria Kübeck zeigt Fotografien aus dreieinhalb Jahrzehnten, Videos aus zwei Jahrzehnten und digitale Fotobearbeitung seit 2000. Thema sind überwiegend Menschen aus ihrer Umgebung. Zur Eröffnung spricht die Bielefelder Fotografin Uschi Dresing. Die Ausstellung wird vom 11. bis 30.10.2005 im Archivraum des frauenkunstforum-owl e.V. (fkf-owl) in der Stadtbibliothek gezeigt. |
Maria Kübeck ist eine der über 130 Mitfrauen des ostwestfälisch-lippischen Künstlerinnen-Netzwerks, in denen mehrere AG's zu verschiedenen Themen und Projekten interdisziplinär arbeiten und dabei häufig mit Schulen, Bildungseinrichtungen und anderen lokalen und überregionalen AkteurInnen kooperieren.  Klick zum Jahresprogramm 2005 (PDF, 145 KB)
Im Archivraum des fkf-owl steht beispielsweise die "ein-seh-bar", ein seit 2001 von der AG Archiv betreutes Projekt. Die "ein-seh-bar" als ein sichtbares Künstlerinnenarchiv dokumentiert inzwischen über 300 historische und zeitgenössische Künstlerinnen sowie Frauen in Kulturberufen. Es zeigt die Vielfalt künstlerischer Positionen der Region. Die AG plant und organisiert Aktivitäten rund um die "ein-seh-bar", Ausstellungen, Begleitveranstaltungen, Wettbewerbe und kooperiert dabei mit der Stadtbibliothek Bielefeld, dem Bielefelder Kunstverein, den Gleichstellungsstellen der Region und anderen Institutionen.
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Derzeit bereitet das international zusammen gesetzte fkf-owl das nächste Jahresthema 2006 vor, bei dem Migrationsaspekte im Zentrum stehen sollen. Dabei kann das fkf-owl an vielfältige Vorprojekte anknüpfen. Beispielsweise an die der Gruppe PAK ART. PAK ART meets Guenda Das neue Projekt 2006 heißt migrARTE. Erste Überlegungen und Planungen sind hier zu lesen |
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Hinweis auf die "Behördentagung - Interkulturelle Öffnung - Vision - Leitbild - Praxis" in Eisenach, 26.27.10.2005
 | | "Interkulturelle Öffnung ist inzwischen zur Realität und zum Alltag für viele öffentliche Verwaltungen geworden. Manche blicken auf jahrelange Erfahrung zurück, manche stehen am Anfang. Welche Erfolge und Misserfolge sind zu verzeichnen? Wie stellen wir uns die Zukunft vor? Wie wollen wir unsere Visionen verwirklichen? Auf diese und ähnliche Fragen sucht die Behördentagung Interkulturelle Öffnung: Vision-Leitbild-Praxis Antworten" (Text aus dem Ankündigungsflyer). |
Auf der Tagung soll es neben theoretischen und praktischen Inputs um Erfahrungsaustausch und Möglichkeiten der interkulturellen Leitbildentwicklung gehen. Darüber hinaus werden Optimierungsvorschläge für die Praxis auf Ebenen des Managements, des Personals und der Verwaltungspraxis erarbeitet. Bis zum 15.10.2005 muss die Anmeldung erfolgt sein. - Wichtiger Hinweis im Flyer: "Teilnahmegebühren werden nicht erhoben. Kosten für angebotene Verpflegung und Unterkunft werden vom Veranstalter übernommen. Nicht erstattet wird ein möglicher Verdienstausfall. Die Reisekosten werden gem. Teilnahmebedingungen des Bereiches Migration und Qualifizierung des DGB Bildungswerkes e.V. bezuschusst."
- Klick zum Flyer (PDF, 103 KB)
mehr Infos siehe auch www.migration-online.de |
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Jubiläums-Literaturtage der Bielefelder Stadtbibliothek vom 10.10. bis 1.12.2005 mit vielen internationalen Highlights Mit Terézia Mora und einer Lesung aus "Alle Tage" wurden die Literaturtage zum 100jährigen Bestehen der Stadtbibliothek am Montag eröffnet. Der renommierte Literaturprofessor Jörg Drews hielt den Einführungsvortrag. Terézia Mora wurde 1971 in Ungarn geboren, sie lebt seit 1990 in Berlin. Alle Tage ist ihr Romandebüt.
| | "Ihre Übersetzungen aus dem Ungarischen, wie die von Péter Esterházys Harmonia Caelestis, gelten als literarische Spitzenleistungen. Für ihre hervorragenden Erzählungen erhielt sie u.a. den Ingeborg-Bachmann-Preis", heißt es im Ankündigungsprogramm der Stadtbibliothek, die bekannt ist für ihre gelungene AutorInnenauswahl und ihre wunderbaren Veranstaltungsinszenierungen rund um Literatur, Bücher, Kunst, Medien und Kultur. : (v.l.) Prof. Dr. Jörg Drews, Terézia Mora, Dr. Klaus-Georg Loest | Die ungarische Autorin überzeugte während der Lesung und auch in der anschließenden Diskussion, die von dem bekannten Literaturprofessor und Literaturkritiker Jörg Drews sehr unterhaltsam und ungezwungen moderiert wurde. Die Publikumsresonanz war erwartungsgemäß gut - die Stuhlreihen waren bis zum letzten Platz besetzt. |
Am 15. Oktober gehts weiter mit einem Schweizer Autor, der unter dem Pseudonym Pascal Mercier den Bestseller-Roman "Nachtzug nach Lissabon" publizierte. Dahinter steckt Peter Bieri, der auch zeitweise an der Universität Bielefeld lehrte. Heute ist er Professor für Philosophie an der FU Berlin. Am 17. Oktober erleben die BesucherInnen zwei Beispiele der neuen koreanischen Literatur: LEE Sung-U mit "Vermutungen über das Labyrinth" und BAE Su-Ah mit "Ein Rudel schwarzer Wölfe". Korea ist das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse. Auch an diesem Abend wird wieder Prof. Dr. Jörg Drews die Einführung gestalten und die beiden SchriftstellerInnen werden dann kurz auf koreanisch aus ihren Werken vorlesen. Anschließend werden längere Passagen der deutschen Übersetzungen von Barbara Frey vorgetragen. Am 22. Oktober wird der bekannte Hörbuchsprecher und Schauspieler Rufus Beck Marc Haddons Debütroman "Supergute Tage" mit Multi-Media-Unterstützung präsentieren. Beck leiht übrigens der Figur "Harry Potter" seine Stimme. Marc Haddon wurde 1963 in Oxford geboren und publizierte bisher Kinderbücher. In "Supergute Tage" gehts es um folgendes: "Christopher, 15 Jahre und ein Mathematikgenie, möchte gerne das Abitur machen. Doch das ist als Autist in einer Sonderschule nicht ganz einfach. Als er eines Tages den Pudel der Nachbarin tot im Garten findet, beschließt er, ein Buch zu schreiben und den Mörder des Hundes zu finden. Bei seinen klassischen Ermittlungen stößt er auf ein Geheimnis seines Vaters, das seine kleine, heile Welt mehr als bedroht ..." - Weitere Namen und Leckerbissen der Veranstaltungsreihe sind: Annette Mingels mit "Die Liebe der Matrosen", Wilhelm Genazino mit "Die Liebesblödigkeit", Ingo Schulze mit "Neue Leben", Petros Markaris mit "Balkan Blues" usw.
- Am 28.10.2005 gibts die Bielefelder Autoren-Nacht "Zeitläufe" mit Sigrid Lichtenberger, Matthias Bronisch/Juliane Henrich, Alexander Gruber, Iris Anna Otto, Hellmuth Opitz.
- Am 16.11.2005 wird ein Thomas-Mann-Abend geboten mit Pawel Huelle "Castorp", Renate Schmidgall, Stefan Gohlke und Eva Dworatz
- Zum Programm der Literaturtage
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Internationale Fachtagung in Oldenburg "European Citizenship Education on Migration"Europäische Bürgerschaftsbildung im Kontext von Einwanderung Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und die Abteilung für Politische Bildung der Universität Oldenburg laden zu einer internationalen Fachtagung ein. Angehörige des europaweiten Netzwerks "Migration und Interkulturalität eine Herausforderung für europäische Schulen" sind ebenso angesprochen wie LehrerInnen, Studierende, WissenschaftlerInnen, MigrationsexpertInnen , MultiplikatorInnen der politischen Bildung.
 Die Fachtagung behandelt insbesondere folgende Themen: - Welche Konsequenzen ergeben sich für die politische Bildung in den neuen europäischen Einwanderungsgesellschaften?
- Stand und Perspektiven der europaweiten Debatte um Migration, Integration und Multikulturalismus
- Welche Beiträge kann migrationspolitische Bildung zur Entwicklung einer "europäischen Bürgerschaft" leisten?
Im Rahmen weiterer Workshops werden Fragen der politischen und historischen Migrationsdidaktik behandelt sowie Projekte und Unterrichtsmodelle präsentiert. Ziel der Konferenz ist es, ein europaweites Netz von Schulen und Institutionen der politischen Bildung in diesem Themenfeld aufzubauen. Die Veranstaltung wird simultan Englisch-Deutsch übersetzt. Beginn der Tagung ist am 17.10.2005,13:15, und Ende am bis 19.10.2005,13:30. Tagungsort ist die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Ammerländer Heerstr. 114-118, 26129 Oldenburg Mehr Info, Anmeldegebühr und Anfahrt hier |
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Zukunftsforscher Matthias Horx - Vortragsveranstaltung in der Uni Bielefeld
 | | Unter dem Titel Die Hochbildungsgesellschaft Skizzen für einen anderen Gesellschaftstyp wird der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx Ansätze einer Vision vorstellen: |
- Wie werden sich die Bildungssysteme entlang der Megatrends Globalisierung, Individualisierung und Alterung entwickeln?
- Welches Menschenbild bildet die Grundlage von Bildung und Weiterbildung im 21. Jahrhundert?
- Ist die Wissensgesellschaft eine realistische Perspektive oder eine idealistische Illusion?
Mehr Informationen über Matthias Horx und seine Arbeit finden Sie unter Die Veranstaltung findet statt am 19. Oktober 2005 in der Zeit von 18:30 bis 20:30 Uhr in der Universität Bielefeld, Hörsaal H12. |
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"Nie wieder! 60 Jahre Hiroshima und Nagasaki" - IPPNW und GEW NRW veranstalten SchülerInnenwettbewerb "Ich weiß nicht, mit welchen Waffen im Dritten Weltkrieg gekämpft wird, wohl aber, welche im Vierten zur Anwendung kommen: Keulen und Steine" (Albert Einstein).
 | | IPPNW - das ist die Abkürzung von "International Physicians for the Prevention of Nuclear War" in Deutschland: "IPPNW - Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V." GEW NRW - ist die Abkürzung "Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft" in NRW - die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund DGB. Schirmherr des Wettbewerbs ist Dr. Ernst Ulrich von Weizäcker (MdB) |
Zur Teilnahme eingeladen sind alle SchülerInnen der Klassen 5 bis 13. Der Wettbewerb soll dazu beitragen, die atomare Bedrohung in Vergangenheit und Gegenwart bewusst werden zu lassen und Wege in eine atomwaffenfreie Welt aufzuzeigen. Eingereicht werden können Wettbewerbsbeiträge verschiedener Art: als Einzel-, Gruppen- oder Klassenarbeit, Sachtexte, literarische Texte, Songs, Bilder, Collagen, Plakate, Videos, PPT- oder HTML-Präsentationen ... Die stellvertretende Vorsitzende der Dt. Sektion des IPPNW ist die Bielefelder Ärztin für Psychatrie und Psychotherapie Dr. Angelika Claußen. Sie unterhält u.a. Kontakte zur türkischen Menschenrechtsstiftung, zur dortigen Ärztekammer und ist als Prozessbeobachterin in der Türkei tätig. ACHTUNG: Der Einsendeschluss wurde um einen Monat und zwar bis zum 30. November 2005 verlängert! |
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Fachtagung in Köln: Mehrsprachigkeit für Schul- und Berufserfolg nutzen! 
Fachtagung gut besucht! | | Etwa 150 LehrerInnen verschiedener Schulformen waren der Einladung von Thomas Jaitner, Bezirksregierung Köln, zu einer Fachtagung "Deutschlernen in mehrsprachigen Klassen der Sek I und II" gefolgt. | Hohes Interesse und eine rege Debatte löste in Köln der Vortrag von Prof.in Ingrid Gogolin von der Arbeitsstelle interkulturelle Bildung, Institut für international und interkulturell vergleichende Erziehungswissenschaften, Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg, aus.  | | Ingrid Gogolin ist zudem Sprecherin des Programmträgers des BLK-Modellversuchs FörMig, auf den sie im Zusammenhang mit der notwendigen Sprachförderung und interkulturellen Kompetenz an Schulen mehrfach hinwies. | Links: Prof.in Ingrid Gogolin u. Thomas Jaitner von der Bezirksregierung Köln im Gespräch während der Mittagspause Die Schulen sind durch einen Erlass des NRW-Schulministeriums vom 19.07.2004 mit neuen Qualitätsanforderungen hinsichtlich ihrer Sprachförderung und ihren Integrationskonzepten von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund konfrontiert. Bis zum 30. Oktober 2005 sollen die Schulen, die sogenannte "Integrationsstellen" haben, überzeugende Förderkonzepte vorlegen. Diese Auflage war eines der wichtigsten Themen der Fachtagung. Mittlerweile wurden bei learn:line Bildungsserver NRW umfangreiche Materialien und Handreichungen für die Integrationskonzepte zur Verfügung gestellt. (Klick) Weiterführende Infos:  | | Auch in der RAA Bielefeld gibt es nützliche Materialien, Literatur und ausgefeilte Konzepte zur Sprachförderung und Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Info). |
Neuer Wettbewerb bei NRW: NEUES LERNEN: Zukunft macht Druck Die NRW-Landesverbände und der Bundesverband Druck laden auf der Plattform NRW: NEUES LERNEN zum Wettbewerb Zukunft macht Druck ein. Gefragt sind selbst entwickelte Postkartenmotive, die Informationen über einen Ausbildungsberuf vermitteln oder Werbung für die Druckbranche machen. Alle arbeitssuchenden Jugendlichen und SchülerInnen der 8. bis 10. Klassen allgemein bildender Schulen in NRW sind zum Mitmachen eingeladen. Die Abgabefrist der Projekte wurde bis zum 23. Oktober verlängert. NRW: NEUES LERNEN ist eine NRW-weite Initiative zum Thema "(Neue) Medien in Bildung und Kultur", die sich mit einer Vielzahl an Angeboten an unterschiedliche Zielgruppen wendet. Infos zu Teilnahmebedingungen, Anmeldung und weiteren Wettbewerben: www.nrw-neueslernen.de Weiterhin gibt's dort einen "Wettbewerbsfinder" (Klick) |
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Böhmer legt 7. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor mehr
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