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Aber eine vielfältige Belegschaft zahlt sich nicht automatisch für ein Unternehmen aus. Die Vielfalt muss effektiv gemanagt werden, um eine Vielfaltsdividende zu erwirtschaften. In einem Infoblatt der europaweiten Initiative für Vielfalt. Gegen Diskriminierung, werden einführende Informationen zur Antidiskriminierungspolitik der Europäischen Union sowie praktische Ratschläge gegeben, wie Unternehmen und Einzelpersonen Diskriminierungen vermeiden und bekämpfen können. Wenn sie mehr über die EU-weite Kampagne Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung. wissen wollen und weitere Informationen zur Situation in Ihrem Mitgliedsland benötigen, besuchen sie die Website: www.stop-discrimination.info Das Infoblatt als Download finden Sie auf den Internetseiten der Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH (GIB) in Bottrop ( KLICK ... ). 23.04.2010 | ![]() ![]() Erfolgreiche Integration: |
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| Hierzu erklärt Bundesinnenminister Otto Schily: "Wir sind auf den Erfolg der Integration von Zuwanderern angewiesen. Integration ist Voraussetzung für ein friedliches und fruchtbares Zusammenleben. Über hundert Kommunen haben an dem Wettbewerb teilgenommen |
Der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung Professor Heribert Meffert betont: "Die erfolgreichen Kommunen begreifen Zuwanderer mit ihren Potenzialen und Talenten als Chance. Die Preisträger überzeugen durch ganzheitliche Integrationskonzepte, die den lokalen Anforderungen in besonderer Weise gerecht werden. Ein Erfolgsfaktor ist hierbei die aktive Beteiligung der Bürger an der Entwicklung und Umsetzung lokaler Strategien und Maßnahmen."
Die Preisträger
Die Gemeinde Belm und der Kreis Hersfeld-Rotenburg stehen für erfolgreiche Integrationskonzepte im ländlichen Raum. Belm und der Kreis Hersfeld-Rotenburg sehen sich seit Mitte der 90er Jahre einem großem Zuzug von Spätaussiedlern gegenüber. |
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Der Kreis Hersfeld-Rotenburg koordiniert die Förderung von Sprache, Bildung und Arbeit beispielhaft in einem Netzwerk für Integration.
Solingen als Repräsentant einer mittelgroßen Stadt erhält den Preis für sein interkulturelles Konzept, das auf eine aktive Beteiligung der Zuwanderer setzt. Dadurch schuf die Stadt Strukturen, die nachhaltig das friedliche Miteinander erhalten.
Die Großstadt Stuttgart überzeugte mit einem zukunftsorientierten Gesamtkonzept, das Integrationspolitik unter anderem als Standortfaktor für internationale Unternehmen begreift.
Die Jury beurteilte die Bewerbungen anhand unterschiedlicher Qualitätskriterien: Mit welchen Strategien versuchen Städte und Kreise die Integration von Zuwanderern zu verbessern? Wie werden die Integrationsangebote vor Ort koordiniert? Werden Sprachangebote schon ab dem Kindergartenalter angeboten? Wie versuchen Kommunen Zugangsbarrieren in den Verwaltungen abzubauen? | ![]() |
Von den 107 Kommunen, die an dem Wettbewerb teilgenommen haben, hat sich die Jury 15 angesehen. "In den Bewerberstädten haben wir beeindruckende Einblicke erhalten. Sie zeigen, dass viele Kommunen Integration als zentrale Zukunftsfrage verstehen", sagt die Jury-Vorsitzende Dr. Lale Akgün, MdB.
Die prämierten Praxisbeispiele werden Ende des Jahres in einer Publikation dokumentiert und allen Kommunen zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Bertelsmannstiftung (KLICK ...)


Integrationsbeauftragte Marieluise Beck informiert mit neuer Broschüre über Einbürgerung
Zur Neuauflage der Broschüre Wie werde ich Deutsche/r? erläutert die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Marieluise Beck: Die Reform des Staatsangehörigkeitsrechts war und ist ein wichtiger integrationspolitischer Schritt. |
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Dies ist ein wichtiger Beitrag zur rechtlichen Integration, aber auch zur politischen Teilhabe in unserer demokratischen Gesellschaft. Die Kluft zwischen Wohnbevölkerung und Staatsvolk beginnt sich zu schließen.
Wir sollten diesen integrationspolitischen Weg weitergehen. Angesicht rückläufiger Einbürgerungen und einer recht unterschiedlichen Einbürgerungspraxis in den Ländern brauchen wir in unseren Städten und Gemeinden ein einbürgerungsfreundliches Klima, das Einbürgerungen befördert und aktiv über die Möglichkeiten des Erwerbs der deutschen Staatsbürgerschaft informiert. | ![]() |
![]() | Die aktualisierte Broschüre Wie werde ich Deutsche/r informiert Einbürgerungsinteressenten über die verschiedenen Wege zum deutschen Pass. Weitere Informationen bietet die Website www.einbuergerung.de. Die Broschüre ist kostenlos erhältlich und kann über die Website bestellt werden. Weitere Informationen zu Einbürgerungszahlen finden sich auch auf der Website www.integrationsbeauftragte.de |


Die Sozialberatung des Vereins Widerspruch e.V. hat für Ende Juni eine überarbeitete Auflage des Sozialhilfe-Leitfadens angekündigt. Da sich Anfang des Jahres viele Gesetze im Sozialrecht geändert haben, ist dies nötig geworden. Unter dem Titel "Wie sichere ich meinen Lebensunterhalt" werden Fragen zur Grundsicherung von Arbeitsuchenden, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsunfähigkeit und zur Sozialhilfe auf Grundlage des neuen Sozialrechts erörtert.
Die erste Auflage wird voraussichtlich 3.000 Exemplare umfassen. Ab Mitte Juni nimmt der Verein Vorbestellungen entgegen. Der Preis wird voraussichtlich 7 Euro zuzüglich 1,10 Euro Versand betragen.
Vorbestellungen sind über widerspruchev@web.de möglich.
Der Verein bittet zudem um Spenden, da der Leitfaden aus eigenen Mitteln finanziert werden muss:
Widerspruch e.V. Sozialberatung,
Volksbank Bielefeld
- Kto. 728 286 400
- BLZ 480 600 36.
Spenden sind steuerabzugsfähig.



Der diesjährige Victor-Klemperer-Preis geht an 14 junge Soldatinnen und Soldaten der Unteroffiziersschule der Luftwaffe in Appen und an eine Arbeitsgruppe junger Schülerinnen und Schüler des Lycée Freppel im Elsass.
Viktor Klemperer | Unter dem Motto "Kreativ für Toleranz" hatten sich mehr als 12.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus dem In- und Ausland an dem etablierten Wettbewerb beteiligt, der vom Bündnis, der Dresdner Bank und dem ZDF durchgeführt wird. Bundesinnenminister Otto Schily, Dresdner Bank-Vorstandsmitglied Dr. Andreas Georgi und ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut haben am 13. Juni 2005 in Berlin die insgesamt zehn Preisträger ausgezeichnet. |
Bundesinnenminister Otto Schily würdigte den Jugendwettbewerb als einen besonders vorbildlichen Beitrag demokratischen Engagements: "Die Preisträger belegen eindrucksvoll, dass die Mehrheit der Jugendlichen für die demokratischen Grundwerte einer offenen, humanen Gesellschaft eintritt |
Otto Schily |
Die zehnte Klasse des Lycée Freppel aus Obernai (Elsass) erinnerte in ihrer Arbeit an die "Weiße Rose", die Münchner Widerstandsgruppe gegen das NS-Regime. Die Schülerinnen und Schüler schufen eine virtuelle Präsentation und organisierten eine Ausstellung im Rahmen einer Konferenz mit Zeitzeugen des französischen und deutschen Widerstands im Rathaus ihrer Stadt. "Es hat uns tief beeindruckt, dass 60 Jahre nach Kriegsende junge Franzosen im deutschen Widerstand gegen das NS-Regime ihre Vorbilder sehen", sagte Dresdner Bank-Vorstand Georgi.
![]() | Den dritten Preis erhielten Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse der Volksschule Zeitlarn (Bayern). Sie dokumentierten in einem auch öffentlich aufgeführten Videofilm die beengten Verhältnisse und persönlichen Probleme von Asylbewerbern und widerlegten so |
Den dritten Preis erhielten Schülerinnen und Schüler der 7. und 8. Klasse der Volksschule Zeitlarn (Bayern). Sie dokumentierten in einem auch öffentlich aufgeführten Videofilm die beengten Verhältnisse und persönlichen Probleme von | ![]() |
Siehe auch: http://www.victor-klemperer-wettbewerb.de
Weitere Infos zu den Preisträgern finden sie auf der Internetseite des Bündnis für Demokratie und Toleranz (KLICK ...)


Birgit Fischer (SPD) und noch NRW-Sozialministerin hat den Startschuss für fast 100 Projekte gegeben, mit deren Hilfe jene Zugewanderten gesellschaftlich besser integriert werden sollen, die bereits längere Zeit in Nordrhein-Westfalen leben. Die Projekte, die von der Freien Wohlfahrtspflege und Migrantenorganisationen entwickelt werden, sollen insbesondere das Zusammenleben in sozial belasteten Stadtteilen verbessern. Die Landesregierung fördert die Erprobung dieser neuen Ansätze in der so genannten nachholenden Integration mit zunächst 2,1 Millionen Euro.
Schule, Arbeitsmarkt, Zusammenleben: Bei der Integration von Zugewanderten hat die Arbeit der Beteiligten vor Ort entscheidende Bedeutung, sagte NRW-Sozialministerin Birgit Fischer anlässlich der Bewilligung erster Förderungen. Zwar sind in den Städten und Gemeinden bereits erhebliche Anstrengungen unternommen worden, um Zugewanderte bei ihrer sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Integration zu unterstützen. |
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Die Landesregierung unterstützt zunächst 83 lokale Projekte (in 42 Städten und Kreisen) sowie neun regional übergreifende Vorhaben, in denen beispielsweise neue Ansätze zum Konfliktmanagement, zum ehrenamtlichen Engagement von Migrantinnen und Migranten und zum besseren Dialog zwischen den Religionen erprobt werden.
Das nordrhein-westfälische Sozialministerium hat das Programm, für das rund fünf Millionen Euro zur Verfügung stehen, nach Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes aufgelegt.


Minister Dr. Fritz Behrens: Humanitäre Probleme müssen gelöst werden
NRW - Innenminister Dr. Fritz Behrens hat ein Bleiberecht für Flüchtlinge gefordert, die seit vielen Jahren in Deutschland leben. Wer in unserer Gesellschaft sozial und wirtschaftlich integriert ist, sollte eine sichere Lebensperspektive bekommen, erklärte Behrens in Düsseldorf. Die ersten Erfahrungen mit dem Zuwanderungsgesetz zeigen, dass mit dem neuen Recht nicht alle humanitären Probleme langjährig geduldeter Ausländer und Asylbewerber gelöst werden können. Wir brauchen deshalb eine Altfallregelung, um diesen Menschen und ihren oftmals hier geborenen Kindern zu helfen, betonte der Innenminister.
Behrens will sich in der Innenministerkonferenz am 24. Juni 2005 in Stuttgart für eine bundesweite Verständigung über eine Bleiberechts- bzw. Härtefallregelung einsetzen. Ich bin zuversichtlich, meine Amtskollegin und Amtskollegen von der Notwendigkeit einer Altfallregelung überzeugen zu können, sagte Behrens. Nach seiner Vorstellung sollen Asylbewerber und geduldete Personen eine Chance auf einen gesicherten Aufenthalt im Bundesgebiet erhalten. |
NRW Innenminister |
Außerdem müssen sie sich erfolgreich um deutsche Sprachkenntnisse bemüht haben. Deutschkenntnisse sind der Maßstab für die Integration ausländischer Flüchtlinge in unserer Gesellschaft, betonte Behrens. Notwendig sei zudem, dass die Kinder der betroffenen Menschen hier die Schule besucht haben.


Auf der Fachtagung des Beruflichen Qualifizierungsnetzwerkes zur Förderung der Chancengleichheit von Jugendlichen mit Migrationshintergrund (BQN OWL) wurden beispielhafte Projekte aus Ostwestfalen-Lippe vorgestellt.
Annähernd einhundert Personen waren am Mittwoch, den 20. April, in die Fachhochschule für Elektro- und Informationstechnik gekommen, um sich über Möglichkeiten der arbeitsmarktpolitischen Integration im Übergang von der Schule in den Beruf zu Informieren.
Bereits in seinem Grußwort hob der Beauftragte für Zuwanderung und Integration der Bezirksregierung Detmold, Jörg List, die Wichtigkeit des Austausches hervor, denn in Ostwestfalen-Lippe suchen annähernd 7000 Jugendliche einen Ausbildungsplatz, denen aber nur rund 3000 Ausbildungsplätze gegenüber stehen. Sein Fazit: In diesem Konkurrenzkampf beim Übergang ins Berufsleben haben Jugendliche mit Migrationshintergrund oftmals das Nachsehen. |
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| Mit Blick auf die demographische Entwicklung, die den Anteil dieser Gruppe noch erhöhen wird, resümierte sie: Das können wir uns nicht leisten. Im Bezug auf das Bildungssystem erläuterte Frau Bainski, dass es versäumt wurde, frühzeitig zu akzeptieren, ein Einwanderungsland zu sein und das deshalb auch keine, oder unzureichende Maßnahmen |
An Ländern wie Kanada oder Finnland zeigt sich aber, dass diese Entwicklung nicht zwangsläufig so sein muss. Insbesondere die Sprachförderung, das hat PISA gezeigt, wird in diesen Ländern viel stärker gefördert und die Mehrsprachigkeit als besondere Kompetenz gesehen. Eine ihrer zentralen Forderungen: Interkulturelle Kompetenz und Mehrsprachigkeit muss in die Ausbildung der Lehrerinnen und Lehrer einfließen. Dies ist bisher nicht geschehen.
Im zentralen Abschnitt der Fachtagung stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus vier Projekten vorbildliche Konzepte und konkrete Beispiele der arbeitsmarktpolitischen Integrationsarbeit aus der Region vor. Im Focus stand dabei, wenn auch nicht ausschließlich, die Förderung von Zugewanderten |
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Als erste stellte Imke Rademacher den Berufsparcours des Technikzentrums Minden-Lübbecke anhand des anstehenden Girls Day 2005 und eines filmischen Beitrag der WDR Lokalzeit vor und erläuterte, wie dieses niedrigschwellige Angebot Jugendliche auf ihnen bisher nicht oder wenig bekannte Ausbildungsberufe aufmerksam macht. In diesem Zusammenhang machte Frau Rademacher darauf aufmerksam, dass der diesjährige Girls Day unter dem Motto Zukunft in Vielfalt besonders Migrantinnen gezielt ansprechen soll.
Tülay Zengingül, Projektleiterin des Patinnennetzwerkes Migrantinnen unterstützen Migrantinnen (MuM) hob besonders den bisher einmaligen Ansatz und Vorbildcharakter des Projektes hervor, indem die ausschließlich ehrenamtlichen Patinnen Schülerinnen mit Migrationshintergrund bei der Berufswahl und der Suche nach einen Ausbildungs- oder Studienplatz konkrete Hilfestellungen bietet. Mit sehr plastischen und konkreten Beispielen erläuterte die Beratungslehrerin Ursula Heywinkel |
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Olaf Simon vom Regionalen Bildungsbüro des Kreises Herford präsentierte das pädagogische Konzept Assessmentanalyse als Instrument der stärkeorientierten Potenzialanalyse an Schulen im Kreis Herford. Ziel dieser Methode ist es, die Qualität der schulischen Arbeit zu verbessern.
In den anschließenden Arbeitsgruppen wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fachtagung durch die Möglichkeit geboten, durch gezielte Nachfragen die unterschiedlichen |
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Die Ergebnisse aus den Diskussionen wurden im abschließenden Plenum dem interessierten Fachpublikum präsentiert.
Weiter Informationen siehe finden Sie auf der Internetseite von BQN OWL ( klick ... )


Böhmer legt 7. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor
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