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Nachrichtenarchiv März 2005 Zurück zu Aktuelles | Zurück zum Archiv |
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Bielefelder Flüchtlingsrat fordert Korrekturen am ZuwanderungsgesetzMit einer Petition an die nordrhein-westfälische Landesregierung sowie alle weiteren maßgeblichen Behörden will der Bielefelder Flüchtlingsrat Korrekturen am Zuwanderungsgesetz einfordern und sammelt dafür Unterschriften, die im Mai übergeben werden sollen. Seit dem Inkrafttreten das neue Zuwanderungsgesetz am 1. Januar diesen Jahres sei deutlich geworden, welche Probleme und Verschlechterungen, das neue Gesetz gebracht hat. Einer der Hauptkritikpunkte sind die sogenannten Kettenduldungen, die den Aufenthalt von Flüchtlingen immer nur für einen begrenzten Zeitraum verlängern. | |  |
Der Flüchtlingsrat fordert deshalb in seinem Gesuch, dass Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, ein sicheres Aufenthaltsrecht erhalten. Auch müssten bei der Frage der Möglichkeit der freiwilligen Rückkehr in das Herkunftsland die Verhältnisse dort und die Dauer des Aufenthalts in Deutschland angemessen berücksichtigt werden. Die Frage der Zumutbarkeit der Rückkehr müsse sich aber an allgemeine humanitäre Grundsätze orientieren. Weiter wird in der Petition gefordert, dass Personen, die nicht in ihr Herkunftsland zurückkehren können, nicht per Gesetz von der Arbeitsaufnahme ausgeschlossen werden. Die Petition des Flüchtlingsrates mit Unterschriftenliste als PDF-Datei zum herunterladen: (Klick ...) |
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Mehr Chancen für Migrantenkinder Es kommt auf jedes einzelne Kind an, wenn es um die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft geht. Dies schließt auch den wachsenden Anteil der Kinder und Jugendlichen in Deutschland ein, die aus Migrantenfamilien kommen mittlerweile fast ein Drittel aller Kinder, in Ballungszentren sogar bis zu 40%. Ein kindergerechtes Deutschland muss sich daher auch daran messen lassen, wie Chancengerechtigkeit auch für Kinder mit Migrationshintergrund | | 
Marieluise Beck | realisiert wird. Bildung und Ausbildung sind dabei der Schlüssel, sagte Marieluise Beck (Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration) anlässlich der Plenardebatte zum Nationalen Aktionsplan Für ein kindergerechtes Deutschland.Bildungschancen sind in Deutschland wie in kaum einem anderen Land von der sozialen Herkunft abhängig. Kinder mit Migrationshintergrund haben es trotz hoher Bildungsmotivation schwer, die Grenzen ihrer sozialen Herkunft zu überwinden. Daher sei ein Umsteuern dringend erforderlich: anstelle eines selektiven Bildungssystems bedarf es der individuellen Förderung jedes einzelnen Kindes. Wir müssen lernen, Vielfalt als Chance und nicht als Hindernis für den Lernprozess zu begreifen, so Marieluise Beck.  | | Der Ausbau der ganztägigen Kindertagesbetreuung, die Einrichtung von Ganztagsschulen, eine verbesserte Ausbildung des Fachpersonals und eine durchgehende Deutschsprachförderung würden | die Chancen für Migrantenkinder erhöhen. Die Beauftragte begrüßt, dass nach dem Saarland auch die Länder Rheinland-Pfalz und Berlin das letzte Kindergartenjahr kostenfrei stellen wollen als wichtige Initiative für eine frühe Bildungsbeteiligung von sozial benachteiligten Kindern. Das soziale Umfeld von Kindern Familie, Kindergarten, Schule, Sportverein, Migrantenorganisationen, Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen etc. spielt eine herausragende Rolle für gesellschaftliche Teilhabe Deshalb ist die Zentrale Herausforderung die Qualifizierung und Vernetzung aller auf Kinder und Jugendliche gerichteten Angebote vor Ort. Ressortübergreifende und sozialräumlich ansetzende Programme können gezielt die Lebenslagen von Kindern und Familien verbessern,insbesondere in städtischen Ballungsgebieten mit konzentrierter Armut und müssen ausgebaut werden. |
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Kammer hilft, den passenden Auszubildenden zu finden Zum Ausbildungsjahr 2005 bietet die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld im Rahmen eines Landesprojektes einen besonderen Service: Die Lehrstellenvermittlerin Alexandra Kramme sucht passgenau Auszubildende für interessierte Handwerksunternehmer aus Bielefeld und dem Kreis Gütersloh. In persönlichen Gesprächen erfasst sie die genauen Anforderungen an die Auszubildende beziehungsweise den Auszubildenden. Wie ein Headhunter ermittelt sie Schulabgänger/ innen und qualifizierte Jugendliche aus dem Ausbildungskonsens NRW, die dem Anforderungsprofil der Handwerksunternehmer entsprechen. Vor allem Betriebe, die Ausbildungsstellen nur schwer besetzen können, sind aufgerufen, sich mit Frau Kramme in Verbindung zu setzen, Tel.: 0521/5608-342. 
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Integration fängt mit gemeinsamer Sprache an: Regierungspräsident vereinbart Zusammenarbeit mit Ausländerbeiräten in OWL Regierungspräsident Andreas Wiebe hat jetzt die Vorsitzenden der Ausländerbeiräte in Ostwestfalen-Lippe zu einem Gedankenaustausch nach Detmold eingeladen. Im Regierungsbezirk Detmold gibt es acht gewählte Beiräte, die die Interessen der Migrantinnen und Migranten in ihren jeweiligen Städten vertreten. Als wichtigste Tätigkeitsfelder nannten alle Beiratsvorsitzenden die Bereiche Schule, Bildung und Ausbildung. | | 
Regierungspräsident Andreas Wiebe |
Um möglichst viel zu erreichen und untereinander Erfahrungen austauschen zu können, wurde nach Informationen des Integrationsbeauftragten der Bezirksregierung, Jörg List, eine enge Zusammenarbeit und regelmäßige Treffen zwischen der Bezirksregierung und den Beiräten vereinbart. 
Übereinstimmend vertraten die Gesprächsteilnehmer die Auffassung, dass Integration mit dem Lernen der deutschen Sprache und einer guten Schulbildung beginnt. Dass wir uns trotz der unterschiedlichsten Herkunft heute über das Thema Integration austauschen, liegt daran, dass wir dies auf Deutsch tun können", unterstrich der Vorsitzende des Ausländerbeirates Bünde, Eyüp Odabasi, den Stellenwert einer gemeinsamen Sprache. Christ-Dore Richter, Vorsitzende des Ausländerbeirats der Stadt Detmold und im Hauptamt Schulleiterin, machte deutlich, welche Herausforderung es für Eltern, Schüler und Lehrkräfte bedeutet, wenn Schuleingangsklassen multikulturell zusammengesetzt sind. Dass die Beiräte einen guten Kontakt zu den Vereinen von Migranten haben und so Informationen direkt weitertragen können, stellte Adnan Genc, Vorsitzender des Rats für Integration der Stadt Gütersloh, heraus. Deshalb lohne sich eine Zusammenarbeit der Verwaltungen der Städte und Gemeinden mit den jeweiligen Beiräten. Die Integration der bei uns lebenden Migrantinnen und Migranten ist für die Bezirksregierung ein besonders wichtiges Anliegen", versicherte Andreas Wiebe. Und weiter: Dass wir in den nächsten 15 Jahren die jüngste Region Deutschlands sein werden, haben wir dem Zuzug von Aussiedlern und Ausländern zu verdanken. Dieses Potenzial müssen wir unbedingt nutzen. Deshalb ist es unerlässlich, das Thema Integration in allen Bereichen groß zu schreiben und alle erforderlichen Anstrengungen für eine gute Zusammenarbeit zu unternehmen. |
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Stadt Stiftung Gütersloh gründet Gütersloher Bildungsfonds Die Bürgerstiftung bilanziert ihre Projektarbeit 2004 Die Stadt Stiftung Gütersloh hat den Gütersloher Bildungsfonds mit einem Startkapital von 10.000 Euro gegründet. Damit baut die Stadt Stiftung den Themenbereich Bildung weiter aus und unterstützt und initiiert innovative Projekte, die sich für bessere Bildungsvoraussetzungen Gütersloher Jugendlicher stark machen, sagte Initiator Michael Jacobi, Geschäftsführer der Bürgerstiftung. | |  | Der Gütersloher hat zugesagt, das Gründungskapital in den kommenden fünf Jahren durch eine jährliche Zuwendung von jeweils 10.000 Euro aufzustocken. Bildung und Erziehung gehören zu den wichtigsten Aufgaben einer Gesellschaft und damit eines jeden einzelnen Bürgers. Deshalb setze ich mich persönlich für dieses Thema ein, sagte Jacobi. Mehr zum Thema auf den Seiten der Stadt Stiftung Gütersloh (Klick ...) Die Stadt Stiftung Gütersloh ist eine Gemeinschaftsstiftung Gütersloher Bürgerinnen und Bürger. Sie fördert vor allem soziale und kulturelle Anliegen, die den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Gütersloh in besonderer Weise am Herzen liegen und trägt so bei zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt und Region Gütersloh bei. Nach ihrem Selbstverständnis tritt die Stadt Stiftung Gütersloh weder in Konkurrenz zu Staat und Kommune, noch strebt sie an, Aufgaben aus dem Bereich der staatlichen und kommunalen Verantwortung zu übernehmen. Sie möchte das städtische Angebot ergänzen und vor allem mit modellhaften Initiativen Innovationen auf den Weg bringen. In diesem Sinne fördert sie gemeinnützige Vorhaben und führt selbst eigene Projekte durch. Zur den Internetseite der Stadt Stiftung Gütersloh (Klick ...) |
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Böhmer legt 7. Bericht über die Lage der Ausländerinnen und Ausländer in Deutschland vor mehr
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