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Xenos"XENOS* - Leben und Arbeiten in Vielfalt" ist ein bundesweites Förderprogramm. XENOS gründet auf dem von der Bundesregierung am 23.05.2000 initiierten "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Rechtsextremismus und Gewalt" und auf der "Initiative Arbeit und Qualifizierung gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit" vom 11. August 2000. XENOS fördert nur Projekte, die arbeitsmarktbezogene Aktivitäten mit Maßnahmen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus kombinieren. Das besondere Kennzeichnen von XENOS ist die Bündelung von Qualifizierungsangeboten und Aktionen gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu einem gemeinsamen Maßnahmepaket. XENOS arbeitet in der Schnittstelle zwischen Bildungsbereich und Arbeitsmarkt. Der arbeitsmarktliche Bezug leitet sich dabei aus der Förderung durch den Europäischen Sozialfonds ab und ist dessen Fördervoraussetzung. Die berufliche Integration von ausländischen Bürgerinnen und Bürgern steht als wesentliche Voraussetzung für die chancengleiche Teilhabe in Arbeitsmarkt und Gesellschaft im Zentrum der Tätigkeit. XENOS will ferner gemeinsames Lernen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern und den interkulturellen Dialog unterstützen. Grundlegend dafür ist die Erkenntnis, dass gemeinsame Erfahrungen wesentlich zum Abbau von Intoleranz beitragen. Mit dieser Zielrichtung werden in Schulen, Betrieben und in der außerschulischen Aus- und Weiterbildung Projekte gefördert, die sich mit dem Zusammenleben in einer multiethnischen, multikulturellen und multireligiösen Gesellschaft auseinandersetzen. XENOS will mit praxisnahen Maßnahmen langfristig und nachhaltig Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft entgegenwirken. Mit dem Programm sollen zivilgesellschaftliche Strukturen gestärkt und das friedliche Zusammenleben in der Gesellschaft gefördert werden. Für die Durchführung von XENOS stellt das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung für den Zeitraum von 2000-2006 aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds 75 Millionen Euro zur Verfügung. Diese werden durch nationale Kofinanzierungsmittel auf über 150 Millionen Euro aufgestockt. Als Kofinanzierung können Mittel des Bundes, der Länder, der Kommunen und der Bundesanstalt für Arbeit eingesetzt werden, aber auch Eigenmittel beteiligter Projektträger, von Unternehmen oder von Maßnahmeteilnehmern. Das programmführende Ministerium ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, bei dem auch die Technische Hilfe für XENOS angesiedelt ist. Die inhaltliche Ausgestaltung des Programms erfolgt in Kooperation mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. * Griechisch: Xenos, der Fremde, aber auch der Gastfreund, und zwar sowohl als Wirt als auch als Gast. |
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